G’miedlich  oan-zwoa Maß, guads Essen, a schees Festzelt – und das wichtigste: a nette Gesellschaft. Am besten  mit original  bayerische Jungs  und Madl die was g’scheids zum erzählen haben UND „an Schmarrn daher redn kenna“ – dann macht die Wies’n richtig Spaß!


War am Sonntag an dem Punkt wo ich dachte: Wies’n 2011 –das war’s! Freiwillig geh ich nicht mehr hin.  Naja – aber so wechselhaft  wie Frauen MANCHMAL sind 😉 – zwei Tage später war ich aufgebrezelt  im Hippodrom. Mit vier Jungs und einem hübschen Madl im traditionellen Gwand. Mädels, ich muss Euch sagen: es gibt auch noch anständige Burschen auf der Welt. Aufmerksam, interessiert, unterhaltsam… Problem nur: die leben alle im Umkreis von München, sind verheiratet oder fest vergeben. Klar! Logisch…die brauchen nicht an der Champagner Bar stehen und abschätzig die Leute abchecken und einen auf „Mr. Wichtig“ machen. Die haben auch SPRÜCHE drauf. Aber bei denen bleibt Dir nicht das Lachen im Hals stecken.

Im Lauf des Abends habe ich an der Champagner Bar eine Bekannte entdeckt. Kurze Begrüßung (mit Bussi-Bussi natürlich – Komplimente-Austautausch über die Dirndl…) – und schon überreichte mir einer der anwesenden Herren ein Glas Möet. Unglaublich der Unterschied zwischen den beiden Gruppen! Die Mädls an der Bar: falsche Wimpern, Nägel, Haare, teure Marken-Dirndl mit viel „bling-bling“, die Dich kritisch beäugen ( Du bist schließlich Konkurrenz!) und an Ihrem Champagner nippen. Die Mädls am Tisch: klassische Dirndl, schön gestylt (nicht ÜBERSTYLT), frische Maß in der Hand und Gespräche über Gott und die Welt!
Die Jungs an der Bar: Label Hemden, Rolex am Handgelenk und trinken Champagner – nicht weil es Ihnen besser schmeckt, sondern weil es eben zum Gehabe gehört (hat mir einer der Herren verraten). Erzählen Dir wie gelangweilt sie eigentlich sind – im anderen Zelt KÖNNTE vielleicht mehr „abgehen“. Die Jungs am Tisch: fesch gekleidet, trinkfest, g’sellig – die sind einfach so wie sie sind – Weiß nicht wie oft ich am Tisch einen Lachanfall hatte!

Es war ein richtig schöner Wies’n Abend! Und heute Abend geht’s weiter….

Über den Autor

weiblich, knapp über 30, Eliteuniversität, selbstständig, Gelegenheitsmodel, bodenständig, so könnte auch ein Roman anfangen, denn die Voraussetzungen waren eigentlich exzellent als ich vor etwa einem Jahr als zuversichtlicher Single nach München gezogen bin. München gilt deutschlandweit als Hauptstadt der Singles. Liebling der (Schein-)Reichen und Schönen. Bekannt für oberflächliche „Bussi-Bussi“ Begegnungen und unverbindliche Flirts. Trotz meiner Vorkenntnisse die Münchner Szenegesellschaft betreffend, dachte ich: So schwer kann es ja nicht sein in Deutschlands Singlehauptstadt einen charmanten Mann kennenzulernen. Mein Fazit nach einem Jahr: da habe ich mich schwer getäuscht. Und wurde getäuscht. Vom schönen Schein und schönen Worten. Man(n) mag mir Naivität vorwerfen. Doch es ist schlichtweg mangelnde Erfahrung in der Welt der Szene-Singles in München. Gestattet mir etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern: Über die fruchtlosen Balz-Rituale und das Show-Gehabe in Münchens In-Locations und was mir in der Weltstadt mit Herz noch so alles passiert.

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