Ich muss zugeben – ich habe es getan: Vier Wochen nach dem letzten Wiesnbier habe ich es gewagt und mich auf meine Waage gestellt. Die Anzeige zeigte Ziffern die ich im Bezug auf mein Körpergewicht so noch nicht gesehen habe. Eigentlich ein ganz normaler Prozess in der Körperentwicklung, wenn man tagtäglich als Schreibtischtäter die einzige Bewegung dann bekommt wenn man auf der Terrasse mal ein bisschen Luft schnappen geht. Naja – nun – nach dem Gang auf die Waage weiß ich nun: Ich bin zu klein für mein derzeitiges Gewicht!

Kurzum: Ich muss ein paar Kilo abnehmen, sonst wird das Ausmaß an Gewicht über die kommenden Weihnachtsfeiertage noch größer und dann im Frühling ist es dann noch schwieriger wieder einigermaßen in Form zu kommen. Während ja meine weiblichen Bekannten ganz gerne zu irgendwelchen Wunderpulfern aus dem Reformhaus oder der Apotheke greifen – hab ich für mich diese Pulver eher dazu entdeckt, dann lieber gar nichts mehr zu mir zu nehmen – was aber auch nicht unbedingt  gesund ist, und vermutlich, so sagen Ernährungswissenschaftler – auch nicht wirklich zum Abnehmen dient, sondern eher dazu dass im Körper Wasser eingelagert wird – als Notration quasi.

Nachdem aberein Hungerstreik aus Verweigerung wegen „Schmeckt ganz und gar nicht“ weder gut noch für die Vermeidung des sagenumwobenen Jojo-Effekt dienlich ist hab ich mich nun nach Alternativen umgesehen – und nachdem ich zuletzt in den Pasing Arkaden beim Einkaufsbummel die Chance hatte mal einen zu probieren, habe ich mich nun entschieden anstatt irgendwelchen Pulfern mir das zuzufügen was Mutter Natur für mich produziert hat. Dafür muss ich zwar neben so einem Standmixer auch noch die „Zutaten“ aus dem Biomarkt holen, aber nachdem der bei mir auf dem Weg liegt, stimmt zumindest hier die Energiebilanz, weil ich nicht extra bei dem Schmuddelwetter das Auto aus der Garage holen muss – denn das geht nämlich gar nicht: Mit dem Auto extra zum Bio-Laden – ein absolutes No-Go!

Nachdem alles was trendy hat auch gut klingen muss, spreche ich von „grünen Smoothies“ – also einem einfachen, selbstgemachten Rohkost Drink aus grünem Gemüse und Kräutern bzw. Wildkräutern der mit Wasser in den Mixbehälter eines Standmixer so lange gemixt wird bis eine Konsitenz die cremig sein sollte, ausgeschenkt werden kann – quasi ein Salat zum Trinken. Optisch sieht so ein Drink aufgrund vom Blattgrün auch noch schon, gesund und erfrischend aus – und oftmals schmeckt er auch so. Und für einen Single wie mich ist das natürlich ideal – ich bin zwar kein Salatmuffel, aber ein Salat, obwohl er viele Vitamine und Vitalstoffe besitzt, ist für mich kein Single-Essen, da bleibt einfach bei einem Salat zuviel übrig was dann weggeschmissen werden muss – ich kann ja nicht einen ganzen Salatkopf essen… – Aber trinken 😉

Wenn ein Mann etwas macht, braucht er hierfür eigentlich immer Hightech – ich auch!

Im Gegensatz zu Obst bestehen grüne Smoothies primär aus Pflanzengrün und damit aus Fasern. Pflanzengrün zu zerkleinern ist im Grunde nicht schwer, allerdings benötige ich für einen Smoothie ja dann doch einen High-Tech-Mixer wie den Bianco Forte um schlussendlich aus dem Gemüse ein Püree (das aussieht wie Spinat) zu zauber um die Smoothie-typische Sämigkeit zu erhalten – denn neben den rotierenden Messern bzw. Edelstahlklingen ist Motorleistung, Umdrehungen und somit Drehzahl gefragt!

Zugegeben, richtig günstig ist so ein JTC Hochleistungsmixer nicht wirklich, vorallem nicht der Bianco Forte – aber der ist halt auch sowas wie der Ferrari der Standmixer, hat sogar einen eingebauten Überhitzungsschutz – und wenn ich schon keinen Ferrari in der Garage habe, dann kann ich nun zumindest einen auf der Küchen-Arbeitsplatte haben…

Ob dieser Umstellung auf gesunde Ernährung mit so einem vegetarischen Vitamix wirkich zum Abnehmen dient wird sich rausstellen – aber das Gefühl was gesundes zu sich zu nehmen und nicht irgendwelches Junkfood in sich reinzuschaufeln während ich diesen Beitrag tippe ist schon mal gut…

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