Ein extrem langes Wochenende liegt hinter mir, und ich spüre förmlich dieses Wochenend-Jetlag das mich am heutigen Montag überkommt – doch der Reihe nach:

Filserball im Münchner Löwenbräukeller

Freitag, 02.02. war es wieder mal soweit – die Filser riefen zum alljährlichen Filserball in den Münchner Löwenbräukeller – und alle kamen… – also, alle natürlich nicht – die Karten sind dann doch eher handverlesen – und die hohe Nachfrage nach dem begehrten Zutritt zu diesem elitären und glamourösen Trachtenball übersteigt bei weitem das Fassungsvermögen, sodass es schon etwas besonderes ist wenn man Karten für den Filserball bekommt.

Mir wurde dieses Privileg zuteil, sodass ich am Freitag abend zum ersten Mal 2013 meine Lederhose und mein Trachtenhemd aus dem Schrank holte und somit mit kurzem Beinkleid durch den Münchner Schneeregen stapfte, um wenig später beim Spektakel der Filserbuam dabei zu sein. Sehr viele schöne Menschen in Tracht feierten auf den verschiedenen Ebenen im Löwenbräukeller wirklich ausgelassen und für mich als Single waren natürlich die vielen Flirts schon mehr als ein Vorgeschmack auf die kommende Trachtensaison mit dem Höhepunkt der Wiesn 2013.

Es wurde spät – sehr spät, und ich weiß nicht ob daran schlussendlich Melanie in einem wunderschönen hellblauen Traumdirndl „Schuld“ hatte, oder doch eher Sabine die mich am Ausgang, eigentlich als ich meinen Mantel holen wollte noch für ca. 1,5 Stunden in ein interessantes Gespräch verwickelte – früh morgens fuhr ich glücklich mit dem Taxi und zwei neuen Telefonnummern von zwei wirklich interessanten Damen nach Hause – um dann erstmal ein wenig, die letzten Stunden und die Flirts und Gespräche Revue passierend, auszuschlafen.

Aspirin, Paracetamol und andere Mittel fürs Wochenende

Nach einer rauschenden Ballnacht benötigt man(n) immer erst mal Schmerzmittel um den Kater, den schmerzenden Kopf und sonstige Unpässlichkeiten zu überdecken, zumal ich ja ein paar Stunden später wieder im Münchner Nachleben unterwegs sein wollte…

 Ich wollte es mir nicht entgehen lassen HANNES BRUNIIC mal wieder live zu erleben. Hannes Bruniic, der schon mit David Guetta, Paul Darey, Arno Cost und vielen Club-DJ Legenden an den Reglern stand, konnte ich einmal im CLUB SPACE in Ibiza live erleben, und seither bin ich infiziert von seinem Sound – sodass es mich schon im Vorfeld freute, dass er mal wieder im 8-seasons in München gastiert.

(c) Hannes Bruniic presented by salzburg-cityguide.at

Als ich mich gegen halb zehn ins Bad begab, wummerte aus meiner Anlage gerade Hannes Bruniic legendäre House-Single „DJs & Pills“ und in mich kroch so langsam die Vorfreude auf einen Abend im 8-seasons mit House-Sound der Extraklasse. Frisch geduscht und gestylt wollte ich gerade los, als ich noch mal einen kurzen Blick aus meinem Wohnzimmerfenster wagte… – draussen ging gerade der Winter-Alptraum los… – dicke Schneeflocken mit Sturm hätten meine abendlichen Pläne fast zunichte gemacht, aber irgendwie siegte schlussendlich dann doch die Vorfreude auf Hannes Bruniic – oder war es die SMS von Petra die mir schrieb dass sie sich freut mich im 8-seasons endlich mal wieder zu sehen… – egal – ich rief mir ein Taxi und war wenig später in der Sonnenstrasse wo Hannes bereits die ersten harten Beats in den Club donnerte.

gute House Tracks im 8-Seasons

Zu voll war das 8-seasons an diesem Abend nicht, aber doch sehr sehr gut gefüllt, und dass ausnahmslos mit guten Menschen die alle den Sound genossen… Petra genoß es meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit an diesem Abend zu bekommen, und so unterhielten und flirteten wir uns zu späterer Stunde im Loungebereich in einer der unzähligen Couches. Dieser Bereich ist für Singles eigentlich ideal, denn es wird die gleiche Musik gespielt, lediglich leiser, man ist eigentlich mitten im Geschehen und dennoch ein wenig weg und kann ich wirklich toll auf seinen Gesprächpartner konzentrieren ohne ihr permanent ins Ohr zu beissen oder das Trommelfell desselben zu belasten.

 Ein paar Vodka-Redbull und einige Ansichten reicher bin ich mit Petra dann noch mal Richtung Tanzfläche und sah Hannes Bruniic wie er gerade auf dem DJ Pult stehend die tanzende Menge zusätzlich anheizte… – Erinnerungen an das Space in Ibiza wurden in mir wach…

 Wenig später brachte mich dann ein Taxi (alleine!) nach Hause – nicht dass ich es nicht darauf angelegt hätte Petra mitzunehmen, aber eigentlich war es mir so lieber… – ich konnte endlich schlafen, ausschlafen, und… vorschlafen… – denn ich wollte es mir nicht entgehen lassen dass Superbowl-Finale am Fernseher live zu sehen. Ich bin zwar kein American-Football-Fan und kenne die Regeln auch wenig bis gar nicht, aber diese Show und diesen Hype den dieses Finale jedes Jahr auslöst, ist es einfach wert bis in den frühen Morgen vor dem Fernseher zu sitzen und mitzufiebern.

Dies tat ich dann auch, und spätestens als ich Beyonce in der Halbzeitshow mit einem Hauch von Leder sah war ich eigenlich putzmunter, hellwach… 😉  – Als dann wenig später für eine halbe Stunde der Strom in New Orleans ausfiehl und die Spieler auf dem Rasen saßen wurden meine Augenlider immer schwerer und ich programmierte zur Sicherheit meinen Medienserver. Wenig später gings allerdings dann schon weiter mit dem Spiel und es wurde ein wirklich packendes Finale welches Alfred Hitchchock auch nicht besser hätte schreiben können.

Schlußendlich fühlte ich mich sehr gut entertained als ich gegen 04.40 dann mein Bett aufsuchte – das änderte sich allerdings als dann wenige Stunden später der Wecker meinen Tiefschlafzustand zunichte machte… Leider!

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