Also ich gebe es ja zu – ich zock schon ganz gerne mal für Geld. Also nicht profimäßig und hauptberuflich – aber ab und zu juckt es mich schon in den Fingern (…oder soll ich sagen im Geldbeutel…) und ich erliege dem Reiz ein paar Euros auf mein Glück zu setzen.
Mal gewinn ich – mal verliere ich – aber irgendwie ist beides irgendwie reizvoll. Natürlich weiss ich wann Schluss ist – und habe auch so meine Vorkehrungen getroffen… Diese Vorkehrungen habe ich schon früh kennen- und liebengelernt – denn wenn wir Jungs öfters mal nach Bad Wiessee, Kitzbühel oder Salzburg ins Spielcasino gefahren sind habe ich immer (!) meine kompletten Karten – also Kreditkarten und EC-Karten schön brav zuhause gelassen! Angefangen hat es nämlich damit, dass ich gesehen habe welchen Reiz dieses Gezocke im Geld bei (eigentlich) normalen Menschen auslösen kann – und dieses sprichwörtliche „Haus und Hof verlieren“ hat quasi vor meinen Augen stattgefunden, als einer meiner Freunde immer und immer wieder zum Geldautomaten ging um den aktuellen Verlust wieder reinzuspielen. Aber daraus wurde nichts, im Gegenteil – aus einem kleinen Verlust wurde ein immenser – und er musste die kommenden Monate eigentlich nur für die Spielbank arbeiten, die schön brav von seinem Konto via Geldautomat abgebucht hatte. Nee – sagte ich mir, soweit will ich es nie kommen lassen – und deswegen ruhen die EC- und Kreditkarten schön brav in der Schublade während ich in einem Spielcasino mein Glück versuche.

Ich mein, eins ist klar – das Geld dass man zum Spielen mitnimmt, sollte nicht „weh“ tun – sonst sollte man es gleich lassen – aber das vergessen viele sicherlich im Rausch der Reize und der Chance einen schnellen Gewinn zu erzielen.

In letzter Zeit bin ich aber immer weniger körperlich in Spielcasinos – sondern treibe mich „virtuell“ in einem Casino rum. Vielleicht ist ja das der Grund warum ich noch Single bin – wobei – ich kann mir nicht vorstellen dass ich in einem Casino meine Liebe des Lebens treffen könnte – diejenigen Frauen die sich in Casinos „rumtreiben“ haben andere Ambitionen als auf Singlesuche zu sein – Sponsorensuche triffts wohl eher.

Dieses Online-Gezocke hat durchaus auch seinen Reiz. Wenn ich ab und zu in irgendeinem Europa Play Casino spiele, dann kann ich das in meinen Couchklamotten machen – die Haare auf halb-acht und auch dieses Hin-und-Herfahren kann ich mir sparen, was zwar meinen Tanzwart nicht gerade freut, aber mein Budget und natürlich kann ich beim Zocken dann auch noch was trinken – es findet ja quasi am heimischen Wohnzimmertisch statt…

Weniger gute Erfahrungen habe ich mit meinem ipad gemacht – die meisten Online-Casinos sind noch nicht soweit, dass sie das Spielen auf dem Ipad möglich machen – bzw. komfortabel und gut möglich machen – dass wäre natürlich mein Träumchen, am Abend auf der Terrasse mit dem Ipad im Schoß noch ein bisschen mein Glück rausfordern… – aber das gelingt bei den Online-Casinos denkbar schlechter bei den Online-Partnerbörsen… – auch eine Art Glücksspiel übrigens, frei nach dem Motto: Was macht man nicht alles, wenn man Single ist 😉

Über den Autor

echter und gebürtiger (!) Münchner, 35J., sportlich, sucht... - ja was eigentlich...? Je älter ich werde desto weniger weiß ich eigentlich was ich will aber umso mehr weiß ich was ich nicht will... Um diesen Spruch ein wenig mit Beträgen zu füllen blogge ich hier meine Erlebnisse im Münchner Single-Jungle, den VIP-Parties und die Hinter- und Abgründe warum mich meine Eltern immer wieder fragen: "Warum findest Du keine Frau?" Finden alleine ist es nicht, im Single-Mekka München, der Stadt in Deutschland wo nachweisslich die meisten Singles wohnen, wird man(n) schon fündig - und über dieses Finden und Erleben werde ich hier schreiben. Ich freue mich auf einen regen Austausch und Eure Kommentare!

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