Alle Daumen hoch für den PRIVÉE-SPORTSCLUB! Die 4 Wochen Probetraining haben RICHTIG Spaß gemacht. Zwar habe ich meinen Traummann nicht getroffen – doch das war ja auch nicht mein primäres Ziel. Vielmehr wollte ich neue Kontakte knüpfen und mich Frühlingsfit trainieren – was mir beides gelungen ist. Und nicht nur das. Habe beeindruckende Menschen kennen gelernt – bereichernde Gespräche geführt und auch ein bisschen geflirtet 😉 Zudem habe ich neueste Fitnesstrends ausprobiert und meine innere Stärke im Kampfsporttraining auf Touren gebracht.

Fitness ist nicht gleich Fitness

 In den vergangenen Jahren habe ich (aufgrund häufiger Umzüge) in so einigen Fitness-Studios trainiert. Angefangen im spärlich ausgestatteten Trainings-center meiner Uni bis zum Luxus-Fitnessclub, das an eine Premiumhotelkette angeschlossen ist. Auf rund 6.500 m² gab es Fitness und Wellness deluxe.  Ein wahninniges Studio. Perfekt ausgestattet. Doch Angebot und Service reichen MIR nicht aus. Gehe auch ins Fitness-Studio um Leute zu treffen. Freue mich über nette Gespräche – ob in der Umkleidekabine, zwischen den Kursen oder beim Training. In dem einen Jahr lernte ich weder ein nette Mädels kennen – geschweige denn von Männern – OBWOHL ich fast jeden Tag dort war. Und wenn ich mal mit jemandem ins Gespräch kam, gehörte mit 98% Sicherheit Er zu den Hotelgästen (und der war dann meist auch auf der Suche nach einer netten Gesellschaft während seiner Geschäftsreise – NEIN – auf solche Bekanntschaften lege ich keinen Wert). Auch von den Trainern fühle ich mich nach der ersten Einführung schlicht ignoriert. Auf 6.500 m² geht der persönliche Austausch schlicht verloren. Von PRIVÉE wusste ich vor dem ersten Probetraining gar nichts. Daher war ich neugierig wer und was mich erwartet.

Persönlich, herzlich und kompetent

Der erste Eindruck gefiel mir: keines dieser protzigen Schweißtempel – nein, ein feines, gepflegtes Studio. Stilvoll dezent und auf das Wesentliche konzentriert. Ist mir angenehmer wie diese grellen, lauten Clubs in denen „Möchtegern-Machos“ und aufgetakelte Mietzen um die Wette trainieren.

Der Geschäftsführer des PRIVÉE-SPORTSCLUB begrüßte mich sehr herzlich und nahm sich Zeit, um mir ausführlich die Ausstattung des Studios zu zeigen. In den vergangenen Wochen hat Er mir viel über sein Konzept, seine Visionen und Pläne erzählt.  Bin beeindruckt mit wie viel Engagement und Herzblut, Er mit der tatkräftigen Hilfe seiner Frau und des Trainer-Teams, an der Realisierung arbeitet. Das Studio wurde erst vor wenigen Wochen eröffnet. Trotzdem wirkt auf mich alles stimmig. Die Gestaltung der Räume, das Kursangebot, die Betreuung durch die Trainier – nichts zu spüren von  Neuanfangs-Chaos. Auch zwischen den Mitgliedern herrschte ein sehr persönlicher und vertrauter Umgang. Ein entscheidender Faktor für diese positive Atmosphäre bei PRIVÉE ist die ehrliche Herzlichkeit der Geschäftsführung und des Trainer-Teams.

 Lachen, tanzen, fighten – mein Trainingsprogramm

 Eigentlich bevorzuge ich es, in meinem Tempo für mich alleine zu trainieren. Doch schließlich war ich ja nicht nur zu meinem Vergnügen hier, sondern um Erfahrungen zu sammeln die ich jetzt mit Euch teile. Also probierte ich mich durch das reiche Kursangebot.
Los ging es an einem Dienstagabend mit Yoga. Mit acht Frauen zwischen 20 und ca. 65 und drei Männern (bzw. vier, den Trainer mit eingerechnet) – eine gute Mischung. Werde bei meiner Einschätzung das Flirt-Potential außer Acht lassen und mich auf die Qualität der Stunde beschränken 😉 Als erfahrene Yogini war ich vom Tempo und Anspruch des Kurses begeistert. Auch nahm sich der studierte Sportmediziner immer wieder Zeit um Haltungen zu korrigieren und deren Wirkung zu beschreiben. Nach dem Training kam ich dann mit den ersten Mitgliedern ins Gespräch. Die Mädels waren sehr sympathisch und  30 Minuten nach Ende der Stunde quatschten wir noch immer.

Heiß und sexy: ZUMBA – DER Trendsport!

Nächster Kurs auf meiner Agenda: ZUMBA. Seit Monaten schwärmt meine Schwester von dieser Mischung aus heißen Rhythmen, sexy Hüftschwüngen und Power-Workout (für alle die noch nichts über diesen Trendsport wissen, ZUMBA ist ein Tanz-Fitness-Programm, das von lateinamerikanischen Tänzen inspiriert ist. Es wurde vom Tänzer und Choreografen Alberto „Beto“ Perez in Kolumbien in den 1990er Jahren kreiert. ZUMBA enthält Tanz- und Aerobicelemente. Es verbindet verschiedene Tanzstile wie Samba, Salsa, Hip-Hop, Merengue, Mambo, Kampfkunst sowie einige Bewegungeselemente aus Bollywood- und Bauchtanz).Naja…war eher skeptisch. Diesmal waren nur Frauen im Kurs. Die Älteste verriet mir dass Sie in Kürze 82 Jahre alt wird. RESPEKT! Die lebenslustige, herzliche Trainerin riss mich mit Ihrer positiven Energie von der ersten Sekunde mit – seitdem gehe ich 2-mal pro Woche ins ZUMBA! Der Spaßfaktor ist unschlagbar und nebenbei verliert man lästige Kilos – ein wunderbares Training.

 Fighten gegen Frust

 Es gibt Tage da kommt alles zusammen. Eine Hiobs-Botschaft jagt die andere. Während meiner 2. Trainingswoche hatte ich genauso einen Tag. Morgen schon heißen Kaffee über meine Bluse gekippt, dann ist ein wichtiger Kunde ist kurz vor Vertragsabschluss abgesprungen und mein Dinner-Date hat mir abgesagt. Ohne alternativen Vorschlag für einen anderen Tag. Meine Laune war entsprechend Mies. Also – aber ins Training. Eine Stunde Quälen auf dem Stepper. Im Eingangsbereich passte mich einer der Trainer ab. Meine Laune blieb nicht unbemerkt. „Du ziehst Dich jetzt um und geht’s eine Stunde ins Boxtraining und anschließend gönnst Du Dir Entspannung in der Sauna. Keine Wiederrede.“ Ich und Boxen?!?!? Weiß nicht mal ob ich genug Muskeln habe um das Gewicht der Handschuhe zu halten!“ Aber gut…bin ja hier um Neues zu probieren. Und wer wie… umgeben von lauter durchtrainieren Jungs,  vergesse ich vielleicht den Blödmann der mich versetzt hat. Mein Fazit nach dem Training: Egal welchen Frust Du mit Dir rum trägst. Ein paar ordentlich kräftige Schläge gegen den Boxsack und alles ist vergessen! WOW…wusste gar nicht welche Kräfte ich mobilisieren kann. Nachdem ich dann noch in der finnischen Sauna meinen Muskeln Wärme gegönnt hatte, war ich wieder mit mir und der Welt in Frieden. Danke….für den wertvollen Tipp!

 Mein Fazit:

In den 4 Wochen habe ich im PRIVEE-SPORTSCLUB von Aerobic bis ZUMBA, von Capoeira bis Thaiboxen sämtliche Angebote getestet! Zwar hatte ich manchmal Muskelkater an diversen Körperstellen – aber es hat sich gelohnt (freue mich schon auf den Start in die Bikini-Saison 😉

Allen einsamen Single-Herzen kann ich nur raten: bevor Ihr Eure Nachmittage und Abende auf dem Sofa vor der Glotze verbringt, meldet Euch im Fitness-Studio an. Auch wenn man dort nicht den Traumpartner trifft, so mit SICHERHEIT andere Menschen die den Alltag bereichern. Und ein herzliches Gespräch, ein charmantes Lächeln vom Trainings-Kollegen oder ein motivierende Kompliment vom Trainer: sind Wundermittel gegen Einsamkeit und trösten über die Zeit hinweg bis der/die Richtige im Leben auftaucht.

 …und nächsten Monat teste ich ein anderes Fitness-Studio. Bin gespannt was ich dort so erleben werde!

Über den Autor

weiblich, knapp über 30, Eliteuniversität, selbstständig, Gelegenheitsmodel, bodenständig, so könnte auch ein Roman anfangen, denn die Voraussetzungen waren eigentlich exzellent als ich vor etwa einem Jahr als zuversichtlicher Single nach München gezogen bin. München gilt deutschlandweit als Hauptstadt der Singles. Liebling der (Schein-)Reichen und Schönen. Bekannt für oberflächliche „Bussi-Bussi“ Begegnungen und unverbindliche Flirts. Trotz meiner Vorkenntnisse die Münchner Szenegesellschaft betreffend, dachte ich: So schwer kann es ja nicht sein in Deutschlands Singlehauptstadt einen charmanten Mann kennenzulernen. Mein Fazit nach einem Jahr: da habe ich mich schwer getäuscht. Und wurde getäuscht. Vom schönen Schein und schönen Worten. Man(n) mag mir Naivität vorwerfen. Doch es ist schlichtweg mangelnde Erfahrung in der Welt der Szene-Singles in München. Gestattet mir etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern: Über die fruchtlosen Balz-Rituale und das Show-Gehabe in Münchens In-Locations und was mir in der Weltstadt mit Herz noch so alles passiert.

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5 Responses

  1. Arne

    Hört sich sehr interessant an. Leider gibt es einen solchen Club noch nicht bei uns in der Nähe. Es sind ja immer mehr die Locations gefragt, welche nicht einfach nur eine Muckibude darstellen.

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  2. Michael

    Hi,

    spannend zu lesen dein Artikel! Was ist für dich der Unterschied zu McFit und Co? Also was ich höre sind die zumindest so überlaufen, dass das Kontakte knüpfen nicht schwer fallen sollte 🙂

    vg

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  3. Tobias

    Sehr informativer Bericht. Schade das es sowas bei uns in der Gegend noch nicht gibt sondern nur die Standard Studios.

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