Sie kennen das Mocca in München nicht? Da geht es ihnen so wie mir bis gestern… Also ich muss ja sagen, es gibt eigentlich wenig was ich (eigentlich) noch nicht in München kenne, und das was ich noch nicht kenne, weiss ich eigentlich… – aber gestern bin ich mal wieder komplett in eine neue Bildungslücke von mir gestolpert.Auf dem DTM Rennen in München lernte ich im „Backstagebereich“ also quasi im „hinterm-Fahrerlager“-Bereich beim Zeitvertreib zwischen Achtel- und Viertelfinale eine hübsche Frau kennen. Ihre pechschwarzen Haare und diesem glut-schwarzen Augen verrieten eigentlich schon dass keine gebürtige Bayerin war – aber was macht so eine Schönheit im Benzin-und-Schweiss getränkten Fahrerlager?

Ich ging der Frage nach und vermutete als Antwort irgendwas zwischen Boxenluder und Tochter des Hauptsponsors des Motorsport-Teams – aber es kam anders… – sie war die Schwester der Ehefrau des Fahrers… Ahhhja… – nun gut… wir verstanden uns prächtig, und es tat der Konversation auch keinen Abbruch dass das Viertelfinale zeitgleich zu meinem Anbaggerversuch stattfand. Beide flirteten wir während die Boliden auf dem TV der neben uns stand ihre Runden drehten.

Die orientalische Schönheit war noch bis Mittwoch in meiner Stadt erfuhr ich, bevor sie dann wieder zurück in die Heimat fliegen würde wo sie irgendwas im Tourismusbereich leitet… – ok – nachdem ich sie wiedersehen wollte tauschten wir Telefonnummern aus, und prompt kam gestern früh die erhoffte SMS von ihr, inder sie mich am abend daten wollte… – Ich Kavalier der alten Schule überließ ihr den Ort zu bestimmen und so erhielt ich als Marschbefehl das Mocca in Münchens Herzogstrasse. Mocca, Mocca, keine Ahnung ich kannte es nicht – und irgendwie war der Tag auch so stressig, dass ich keinerlei Recherchen über die Lokalität anstellen konnte.

Als ich kurz nach 20 Uhr das Mocca betrat und mich von der Platzanweiserin in eine Art Nische im Obergeschoß führen ließ war ich mit einem Schritt im tiefsten Orient.
In diesem stoffverhangenen Separee saß, bzw. lag meine DTM Schönheit – ich war anscheinend sichtlich verwirrt. Sie merkte dies und übernahm das Komando – bestellte mir etwas zum Trinken und anscheinend auch eine Wasserpfeife, denn ein paar Minuten später wurden mir ein zimtig schmeckender Tee gereicht und die Wasserpfeife startklar gemacht. Nachdem nun meine Phantasie mit mir durchging erklärte mir meine Orientspezialistin allerlei über diesen Kult des Wasserpfeife rauchens, über den Shisha Tabak und dies und das…

Während die Wasserpfeife blubberte wurde ich immer entspannter und wir intensivierten unsere Gespräche und verabschiedeten uns später eigentlich nur, weil die Kellner das Lokal wegen uns nicht noch eine weitere Stunde weit nach Mitternacht offen lassen wollten.

Ich war sehr beeindruckt, von ihr, von der orientalischen Lebensweise und auch von diesem Mocca – ich war selten bei einem Date so entspannt! Sie ist in zwei Wochen wieder in München, ich glaub dann werde ich mich mit ihr wieder im Mocca daten.

2 Responses

  1. Laura

    Das Mocca gibt es doch seit Jahren? Ist es das in Schwabing an der Münchner Freiheit?

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