Curcumin ist die bioaktive Komponente und der Hauptwirkstoff von Kurkuma. Der botanische Name ist Curcuma longa. Das indische Gelbwurz, traditionell auch indischer Safran genannt wird seit Jahrtausenden in der indischen und chinesischen Medizin verwendet und ist bekannt für eine Menge von Vorteilen bei der Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, Unterstützung pharmakologischer Therapien und Förderung des Immunsystems.

Warum ist Curcumin gesund?

Kurkuma wächst unter extremen Bedingungen im tropischen Asien, Indien und China, deshalb produziert es starke Wirksubstanzen zum Eigenschutz gegen Krankheitserreger. Die wichtigsten Wirkstoffe, die in Kurkuma Wurzelstocken vorhanden sind, sind Curcuminoide, darunter Curcumin. Kurkuma enthält auch ätherische Öle, wie Curlone, Curumene, Cineol und p-Cymol. Wir verwenden meistens den Wurzelstock der Kurkuma Pflanze getrocknet und pulverisiert als Gewürz.

Wie wirkt Curcumin?

Kurkuma enthält wertvolle Nährstoffe wie Riboflavin, Niacin, Vitamin B6, Cholin, Vitamin C, Vitamin E, Vitamin K. Das Gelbwurz ist auch reich an Mineralien wie Calcium, Eisen, Zink und Magnesium. Curcumin wirkt auf zentrale Stoffwechselwege und moduliert die Zellsignalproteine, Zellzyklusproteine, Enzyme, Rezeptoren.:

-antioxidativ

Curcumin enthält Polyphenole, die freie Radikale und überflüssiges Stickstoffmonoxid abfangen und aus dem Körper entfernen. Aus diesem Grunde wird Curcumin bei Entzündungen in den Atemwegen  und chronischen Herzerkrankungen eingesetzt.

-krebsvorbeugend

Curcumin hemmt die Tumorbildung und kommt bei vielen Krebsarten therapiebegleitend zum Einsatz, um die Resistenzbildung der Krebszellen abzuschwächen und die Ergebnisse der Strahlentherapie zu verbessern.  Zu den positiven Effekten zählt auch die Hemmung von Metastasenbildung.

-stoffwechselfördernd

Curcumin unterstützt die Gallenfunktion und regt die Magensäure an somit können Fett und Kohlenhydrate besser verdaut werden. Curcumin optimiert auch die Wasserversorgung der Zellen. Aus diesem Grunde kann Curcumin beim Abnehmen sehr behilflich sein.

– neuroprotektiv

Natürliches Curcumin kann die Blut-Hirn-Schranke ungehindert kreuzen, die für Fremd – Moleküle nahezu nicht zu überwinden ist. Somit hat Curcumin einen positiven Einfluss bei der Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen: Alzheimer, Multiple Sklerose, Demenz. Alzheimer entsteht nämlich wegen Ablagerungen oder Plaques zwischen Nervenzellen im Gehirn. Es kommt zu Entzündungen und die Gehirnfunktion wird beeinträchtigt. Dank antioxidativen und entzündungshemmenden Fähigkeiten kann Curcumin die Entzündungen verhindern und dabei mithelfen, das Gehirn bis ins hohe Alter leistungsfähig zu erhalten.

-entzündungshemmend

Curcumin enthält entzündungshemmende Verbindungen, es hemmt die Synthese der Prostaglandine (Gewebshormone) und kann bei der Behandlung von Arthritis und Rheuma zur Anwendung kommen.

-schmerzlindernd und antibakteriell

Curcumin stimuliert das Immunsystem und unterstützt den Körper bei der Bildung von T- Zellen (Gruppe weißer Blutkörperchen) , die bei der Krankheitsbekämpfung sehr wichtige Rolle spielen. Direkt auf die Haut aufgetragen, beschleunigt Curcuma den Heilungsprozess und lindert Schmerzen.

Was ist und wie wirkt BCM95® ?

Der Gehalt an Curcumin im Kurkuma Pulver ist gering und beträgt ca. 2-8%.  Auch die ätherischen Öle gehen während der Trocknung meistens verloren. Klassische Curcumin Produkte enthalten zwar hohe Curcumin – Dosis, aber das volle Spektrum an Wirkstoffen des Gelbwurz liefert BCM95®. BCM95® ist eine patentierte Kombination von Curcumin und natürlichen ätherischen Kurkumaölen.

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen bei der regelmäßigen Einnahme von Curcumin?

Natürliches Curcumin kann man kaum überdosieren, es sind auch keinerlei Nebenwirkungen bekannt.

Kurkuma kann man als Gewürz in vielen leckeren Rezepten verwenden und genießen, hier finden Sie unser Lieblingsrezept.

Pikante Thai Suppe mit Kurkuma

Zutaten:

800 ml Hühnerbrühe

400 ml Kokosmilch

1 Stange Zitronengras, fein gehackt

1 Frühlingszwiebel, fein gehackt

2 Chilischoten, frisch oder getrocknet, gewürfelt

2 Knoblauchzehen, gerieben

2 EL frischer Ingwer, gerieben

1TL Kurkuma

2 EL Olivenöl

2 EL Fischsoße

1 EL brauner Zucker

1 Handvoll frischer Koriander, fein gehackt

2 EL frisch gepresster Limettensaft

500 g Garnelen, geschält und Darm entfernt

125g chinesische Eiernudeln

Salz nach Geschmack

Zubereitung:

  • Einen Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen, Ingwer, Chilischoten, Frühlingszwiebel und Zitronengras ca. 3 Minuten unter Rühren anbraten.
  • In einen großen Topf Kokosmilch in die Hühnerbrühe eingießen, Kurkuma, Fischsoße, braunen Zucker hinzufügen und 5 Minuten lang kochen. Die angebratenen Zutaten (1) dazugeben und 10 Minuten weiterkochen. Die Suppe durch einen Durchschlag abgiessen.
  • Die Limette halbieren und Limettensaft dazugeben, die Suppe mit Salz abschmecken.
  • Einen Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen, Knoblauch 2 Minuten anbraten und die Garnelen hinzugeben. Ca. 5 Minuten anbraten.
  • Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
  • Die Suppe mit frischem, gehacktem Koriander bestreut servieren.
  • Guten Appetit!

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